Das Gehirn VR

Die virtuelle Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung ›Das Gehirn. In Kunst und Wissenschaft‹ in der Bundeskunsthalle Bonn wurde eine virtuelle Ausstellung umgesetzt, welche die fünf Themenräume der ›realen‹ Ausstellung künstlerisch reinterpretiert. Komponenten aus dem Game-Design erweitern das digitale Ausstellungserlebnis um spielerische Funktionen. So können in jedem der fünf Räume sogenannte Info-Bites entdeckt werden, die zusätzliche Inhalte freigeben. Diese Info-Bites werden von dem virtuellen Begleiter ›Memo‹ gesammelt, der die Besucher (bzw. User) auf ihrer Reise durch das Gehirn begleitet.

Die virtuellen Ausstellung kann unter web3d.gehirn.art besichtigt werden (Desktop only: Nur am Computer erfahrbar! Optimiert für Google Chrome). Mehr Informationen zum Projekt: gehirn.art

Auf die fünf großen Fragenkomplexe der Ausstellung werden in unterschiedlich gestalteten Räumen inhaltlich eingegangen. Die interaktiv begehbare Interpretation ist mit spielerischen Elementen versehen, die je nach Raum unterschiedliche Funktionen ermöglicht. In jedem Raum können mehrere Info-Bites als virtuelle Ausstellungsobjekte entdeckt und gesammelt werden, die zusätzliche Inhalte freigeben und Aspekte des jeweiligen Raumes behandelt. 

Die fünf Themenräume werden von einem virtuellen ›Extrazellulärraum‹ verbunden, einer atmosphärischen Interpretation von Gehirnaktivität.
»Was habe ich im Kopf?« (Raum 1)

Je weiter ich mich auf die Mitte des virtuellen Raumes zu bewege, desto größer wird das Gehirn-Modells. Hier können zwei Info-Bites entdeckt werden, mit Inhalten über die Bestandteile des Gehirns und den Aufbau der Nervenzelle.

»Wie stelle ich mir die Vorgänge im Gehirn vor?« (Raum 2)

Hier können wir uns frei über die Gehirnrinde bewegen: Die bekannten Areale sind bezeichnet und wir können unser Gehirn auf diese Weise räumlich erkunden. Es gibt drei Info-Bites zur historischen und zur aktuellen Hirnforschung zu entdecken: Einen ›phrenologischen Kopf‹, die sogenannten ›Brodmann-Areale‹ und ein Objekt zum Thema Gedankenlesen. 

»Sind ich und mein Körper dasselbe?« (Raum 3) 

Wir bewegen uns durch ein Labyrinth aus philosophischen Fragen. Je nachdem, ob wir mit ›ja‹ oder ›nein‹ antworten, führt unser Weg durch unterschiedliche Denkansätze der Philosophie. Im Kern geht es um die große Frage nach Körper und Geist: Sind beide untrennbar miteinander verbunden oder eigenständige Kategorien? In einem Info-Bite, das es zu finden gilt, wird außerdem die unglaubliche Geschichte von Phineas Gage erzählt.  

»Wie mache ich mir die Welt?« (Raum 4)

In diesem Raum geht es um unsere Wahrnehmung. Eine große Wolke aus Punkten formt sich zu stets neuen Figuren: Liegt die Wahrheit immer im Auge des Betrachters? In den beiden Info-Bites geht es um optische Täuschungen. Wir können darüber, wie Täuschungen in unserer Wahrnehmung entstehen, viel über das Zusammenspiel von Sinnesorganen und Gehirn lernen. 

»Soll ich mein Gehirn technisch optimieren?« (Raum 5)

Mit dieser Frage können wir im letzten Raum spielen: Können und möchten wir unsere Gehirne verbessern? Die Info-Bites beschäftigen sich mit technischen Gehirn-Implantaten und dem Thema ›Cyborgs‹. Integration im Museum



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